Spendenmanagement bei Misereor mit VEWA

Eine einheitliche Spendensoftware einzuführen, die Buchhaltung, Fundraising und Projektarbeit verbindet, ist für viele Organisationen ein Ziel, um effektiver zu werden und zielgerichteter zu kommunizieren. Im Fallbeispiel des katholischen Hilfswerks Misereor ist es zweifelsohne gelungen.

Während der Bilanzpressekonferenz des Jahres 2007 konnte Misereor-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer Gesamteinnahmen aus Spendengeldern in Höhe von 49,7 Millionen Euro bekannt geben. Damit stabilisierten sich die Spendeneinnahmen auf dem Niveau des Jahres 2004 nach den noch vom Tsunami geprägten Jahren 2005 und 2006. Grundlage dieser Zahlen ist das einheitliche Software-System VEWA, das Misereor 2003 einführte.

Hinter diesen Spendeneinnahmen stehen insgesamt knapp 500 000 Spender, welche die international tätige Hilfsorganisation, die sich für nachhaltige Entwicklungshilfe mit Partnern vor Ort einsetzt, fördern. Bis 2003 verwaltete Misereor Spenden mit einer Eigenentwicklung. Diese stieß aber an Grenzen. ,,Wir brauchten eine einheitliche Adressverwaltung mit bestimmten Funktionalitäten für alle Abteilungen“, erklärt Andreas Lohmann, verantwortlicher Projektleiter bei Misereor. Viele Abteilungen hätten mit eigenen Adressbeständen gearbeitet. Das führte zu Informationsverlusten und Abstimmungsproblemen, weil zum Beispiel Spender durchaus auch in der Adressliste der Abteilung, die für die Bildungsarbeit zuständig ist, aufgeführt sein konnten. Heute arbeiten alle Abteilungen mit einer Datenbank und sind auf dem neuesten Stand.

Quelle: Fundraiser Magazin

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